Die Woche geht langsam zu Ende. Das Finale steht vor der Tür. Mit der zweitletzten Case-Arbeit hatten wir noch einmal eine schwierige Aufgabe vor uns.
Die Frage ob wir MINI als ”Green&Social” (nicht Racing Green) Marke wahrnehmen, mussten wir teilweise verneinen.
Das „Green and Social“ – Image der Marke MINI ist noch zu unbekannt.
Der MINI E erscheint uns ein wenig wie eine Blitzkonzept. Schnell möchte man noch auf den grünen Zug aufspringen, bevor er abgefahren ist.
Social hingegen ist etwas, worin MINI wieder punktet. Mit vielen Communities und einer sozialen Einstellung unter den Fahrern (Grüssen beim Kreuzen) zeigt, dass MINI sozial ist. Eine Marke sucht sich seine Kunden aus. Ein Kunde macht eine Marke. Auch mit der Lifeball-Aktion, dem grössten Aidstreffen in Europa zeigt sich MINI von seiner sozialen Seite.
Um das Image von MINI mehr “Green and Social” zu machen, haben wir uns heute zwei Massnahme überlegt: eine Plakat- und eine TV-Spot-Kampagne.
Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit Euch!
Als perfektes Kommunikationsinstrument für den MINI E wählten wir das Guerillamarketing. Wir hoffen, mit diesem Konzept die Zielgruppe zu erreichen und eine langanhaltende positive Wirkung zu erzielen. Die Angesprochenen sollen “E-lektrisiert” werden.
Wir erachten das Guerillamarketing als besonders passend zu MINI E, weil diese Massnahme typisch für MINI und doch jedesmal neu und überraschend ist.
Wir haben uns für das Guerillamarketing entschieden. Wir sind davon überzeugt, dass dies die perfekte Werbemassnahme für den Mini E ist.
Ausserdem verfügt das Miniteam schon über grosse Erfahrung im Bereich dieser Marketingstrategie, weswegen es für sie kein Problem sein wird, unsere Idee umzusetzen.
Trotzdem sind wir uns sicher, dass unsere Idee zu bisher unerreichtem Erfolg führen wird. Zu diesem Schluss kommen wir, weil man jetzt nicht mehr nur eine coole Werbung sieht, sondern sie auch erfahren kann. Dies führt zu einem unvergesslichen Erlebnis, an welches man sich noch lange nach der Aktion erinnern kann. Dadurch erreichen wir, dass der Kunde zuhause googeln geht, und uns dann im Internet besucht. Die Verkaufsphase wurde eingeläutet.
Auch der gestrige Tag war wieder ein voller Erfolg.
Schon früh morgens konnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen, was sich in einem witzigen, zweiminütigen Podcast niederlegte. Gesucht waren Definitionen zu CSR und MINIMALISM.
Dann hiess es wieder: still sitzen und Ohren spitzen. Die Vorträge zu MINI’s ausgefallenen Marketingideen waren aber auch visuell ein Spass.
Nach dem Werkbesuch am Dienstag hatten wir gestern die Möglichkeit den sehr “emotionalen Ort” der Schlüsselübergabe für extravagante BMW-Käufer, die BMW Welt, zu besichtigen. Es gab viel zu sehen!
Zurück ins Don Bosco hiess zurück an die Arbeit. Mithilfe der Case Study, die uns über die vier P’s des Marketings und der Kommunikationsmassnahmen informierte, fanden auch wir unser perfekte Marketininstrument für den MINI E.
Die Zusammenarbeit mit dem Mentor war sehr aufschlussreich. Er beantwortete uns alle Fragen, und gestand uns offen wenn er etwas nicht wusste. Ausserdem gab er zu, wenn er mal nicht mit der Meinung von Mini einverstanden war oder ist.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir die Situation, uns mit einem Minimitarbeiter auszutauschen sehr schätzen und wir erhoffen daraus viel zu profitieren.
Wir möchten einen kurzen Rückblick auf den gestrigen Tag und die damit verbundenen Lerneffekte geben:
07.45 Nach einer ersten Einführung wurde unser Blog bereits ein erstes Mal “gefüttert”. Neben einer kurzen Vorstellung des Teams definierten wir auch unsere Zielsetzungen.
09.30 Mit dem ersten Schritt auf dem MINI- Areal werden wir gleich vom Minifieber gepackt. Durch Fachleute von MINI und BMW Group wurden wir in die Marketingstrategie und die technischen Aspekte des MINI E eingeführt . Als absoluter Höhepunkt des Morgens war die Vorstellung des “realen” MINI E, inklusive einer völlig lautlosen Vorführfahrt.
13.30 Kurz vor dem Mittagessen wurden wir unserem “guten Engel” von MINI, unserem Mentor, Sebastian vorgestellt. Wir erhielten die Möglichkeit, ihn während der Mittagspause ohne Gnade mit Fragen zu löchern.
15.15 Nach einem interessanten Vormittag bei MINI kamen wir wieder zurück, um an der Argumentation für die Podiumsdiskussion am Abend und einer Übersicht der alternativen Antriebsstoffe zu arbeiten.
Nach einer ersten Verteilung der Aufträge konnten sich die einzelnen Teammitglieder auf die verschiedenen Aufgaben konzentrieren.
Besonders in der letzten Phase konnten wir unseren Thesen noch durch eine kritische Diskussion stetig verbessern und optimieren. Zudem konnten wir die Thesen durch spezifisches Vorwissen der einzelnen Mitglieder noch zusätzlich verstärken.
Obwohl unsere Thesen gewagt waren und die Konkurrenz ganz andere Thesen erarbeitet hatte, stimmte man uns, wenn auch nur ungern, stillschweigend zu.
Trotzdem verloren wir die Diskussion ein wenig aus der Hand, da sie sich schnell in Richtung der Notwendigkeit der Elektroautos bewegte. Es stellte sich wieder einmal die Frage, ob Elektroautos die Zukunft sein werden, oder nicht.
Eine definitive Lösung konnte aufgrund der Meinungsverschiedenheiten nicht gefunden werden. Wir sind aber der Auffassung, dass eine Hybridvariante in naher Zukunft Erfolg haben wird, da es eine Kombination von Benzin- und Elektroantrieb ist.
Trotzdem sollten neue Ideen und Lösungsansätze nicht sofort verworfen, sondern Ernst genommen und sorgfältig geprüft werden.
Vier Schulen, ein Team, eine Lösung. Das ist unser Erfolgsrezept:
Marina, 17 , Kantonsschule St. Gallen. Zusammen mit ihrem Team möchte sie hier in München wertvolle Erfahrungen sammeln und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Lea, 17, Kantonsschule St. Gallen. Sie ist sehr dankbar, für die einzigartige Möglichkeit, die ihr hier geboten wird und freut sich, ihre Ideen zu teilen.
Coni, 19, Kantonsschule Hottingen. Er ist gespannt auf eine, erlebnisreiche, unterhaltsame, erfahrungsbringende Zeit in München.
Philipp, 19, Kantonsschule Trogen. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit diesem facettenreichen Team.
Sunni, 18, Kantonsschule Kreuzlingen. Sie hofft ihre Ideen und Meinungen produktiv mit denen des restlichen Teams teilen zu können.